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Die Hohe Jagd

Bilder von der Eröffnung am 14.07.2012

Presseaussendung Hohe Jagd

Video zur Pressekonferenz mit Klaus Vogl auf der Messe 2012  “Hohe Jagd & Fischerei” in Salzburg

Termine zur Hohen Jagd

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Die Hohe Jagd der Habsburger und Wittelsbacher

Die Hohe Jagd der Habsburger und Wittelsbacher

Ausstellung zur bayerisch-oberösterreichischen Landesausstellung

von 14. Juli bis 2. September 2012

in der Landesmusikschule Mattighofen

Verbündet – Verfeindet – Verschwägert 
Bayern und Österreich

Die Oberösterreichische Landesregierung, Direktion Kultur, veranstaltet 2012 in Zusammenarbeit mit dem Haus der Bayerischen Geschichte und der Stadt Burghausen gemeinsam mit der Bayerischen Schlösserverwaltung eine länderübergreifende Landesausstellung zur Geschichte Bayerns und Österreichs.
Dabei werden im bayerischen Burghausen die bayerisch-österreichischen Beziehungen im Mittelalter dargestellt, im oberösterreichischen Braunau und in Mattighofen die der Neuzeit.

Mit der Hohen Jagd der Habsburger und Wittelsbacher wird ein Bereich des Themengeflechts der Verbindung beider Länder herausgegriffen, dessen Bedeutung oft unterschätzt wird. Denn die Jagd hat seit Jahrhunderten eine intensive, wenn nicht gar initiierende Wirkung für die Entwicklung der Länder:

Zuerst ist diese die Abgrenzung der Herrschaftsgebiete durch Schenkungen und Vergabe des Königs an weltliche und geistliche Gefolgsleute. Sicherung und Ausübung des Forstregals und des Jagdregals wurden bis zur Übernahme von Forsthoheit und Jagdhoheit betrieben. Parallel dazu fand die Inforestierung statt, mit der alle Rechte im Wald zusammengefasst und gesichert wurden. (Als aktuelles Beispiel zur Landesausstellung mag die Ostarrîchi-Urkunde aus dem Jahr 996 angeführt werden: Auf dem Rückweg von seiner Kaiserkrönung in Rom schenkte Kaiser Otto III. seinem Vertrauten Bischof Gottschalk von Freising den Königshof in Neuhofen an der Ybbs. Mit ihm auch die Ländereien des 30 Königshufen großen landwirtschaftlichen Anwesens mit Ackerland und Wald, um diesen Bereich seiner Herrschaft verlässlich zu sichern.)

Die Zeit der freien Jagd wurde damit flächendeckend beendet, die herrschaftliche Jagd griff nun Raum und etablierte sich. Somit auch ihre Tradition, das verbundene Handwerk sowie zeitliche und lokale Besonderheiten.

Inhalt der Ausstellung sind Betrachtung und Veranschaulichung der Jagd und ihrer Entwicklung von der freien Jagd über Renaissance und Barock bis zur bürgerlichen Jagd. Hierfür werden die jeweiligen Jagdarten und die zugehörige Ausrüstung, aberauch Orte und Besonderheiten beschrieben und mit historischen und kunsthistorischen Exponaten dargestellt.

Der Vergleich der beiden beteiligten Länder repräsentierenden Familien der Habsburger und Wittelsbacher soll, ganz im Sinne des Themas der Landesausstellung, Gemeinsamkeiten und Unterschiede verdeutlichen.

Auch der im Bereich Mattighofens befindliche Kobernaußerwald wird als lokales Beispiel besonders reflektiert. Für die Ausstattung der Ausstellung kann auf die Objekte verschiedener privater und öffentlicher Sammlungen zugegriffen werden. Hierzu gehören etwa das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum in München, aber auch die Firma Steyr-Mannlicher / Kleinraming, ebenso wie der Oberösterreichische Landesjagdverband und der Bayerische Jagdverband.

Ziel der Ausstellung ist die Darstellung der Entwicklung der Jagd und ihrer Kultur im besonderen Spannungsfeld Österreich und Bayern. Gleichzeitig soll die Bedeutung der Jagd in Geschichte und Gegenwart aufgezeigt werden. Hierzu zählen lokale Schwerpunkte ebenso wie der Einfluss auf das Handwerk und die Kunst.

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Eine Antwort auf Die Hohe Jagd

  1. hasi sagt:

    wir freuen uns schon auf die jägerschaft….weidmannsheil!

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