Die Panduren verbreiteten während der Erbfolgekriege auch im Innviertel Angst und Schrecken.
Als Rahmenprogramm der grenzüberschreitenden Landesausstellung „Verbündet – Verfeindet – Verschwägert – Bayern und Österreich“ wurde der Zug der gefürchteten Krieger aus den südöstlichen Grenzregionen des Habsburgerreiches am Samstag dem 4. August aufsehenerregend nachgestellt. Das farbenprächtige Spektakel mit Reitern und Planwagen begann mit dem Aufbau eines historischen Pandurenlagers am Parkplatz des Wasserackers.
In der Nachstellung des Pandureneinfalls in Mattighofen trat die Bürgergarde mit Kanonen, Gewehrsalven und blanken Säbeln zur Verteidigung der Stadt an, wobei die Eigenverluste gering gehalten werden konnten. Bürgermeister Friedrich Schwarzenhofer verhandelte über die geforderten Leistungen, welche die Stadt vor Plünderungen bewahren sollten. Trotz der teils regnerischen Wetterverhältnisse konnten zahlreiche Zuschauer begrüßt werden.
Zum Abschluss gab es eine Verbrüderung nach dem thematischen Inhalt der Landesausstellung „Verbündet, Verfeindet, Verschwägert.

































Innblick.tv hat den Pandureneinfall in Mattighofen gefilmt. Der neue Beitrag ist auf http://www.innblick.tv zu sehen.