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Die Landesausstellung im Schloss Mattighofen:
Von den Napoleonischen Kriegen bis zum Ende der Monarchie

Die Oberösterreichische Landesausstellung im Schloss Mattighofen beschäftigt sich vom 27.April bis 4. November 2012 mit dem Schicksal der Habsburger und Wittelsbacher ab den Napoleonischen Kriegen. Aber auch das Alltagsleben der gewöhnlichen Menschen dieser Zeit wird intensiv beleuchtet.

Mitten drin statt nur dabei – so ließe sich das Konzept der Oberösterreichischen Landesausstellung 2012
auf den Punkt bringen. Unmittelbar am Geschehen teilnehmen, Geschichte möglichst hautnah miterleben, das ist eines der erklärten Ziele der Ausstellungs-Entwickler. Dabei kommen jungeund ältere Besucher gleichermaßen, mit jeweils unterschiedlichen didaktischen Angeboten auf ihre Rechnung.

So erzählen „zwei Zeitzeugen“ von ihren Erlebnissen während der napoleonischen Kriege. In historische Ereignisse mischen sich emotionale Wahrnehmungen, Fakten beginnen fesselnde Geschichten zu erzählen. Sie tauchen ein in eine Zeit der Umstürze und Konflikte von den Napoleonischen Kriegen bis zum Wiener Kongress.

Selber ausprobieren, was damals „Zeitvertreib“ war

Erlaubt ist Ihnen auch ein Blick hinter die Kulissen in das Privatleben der beiden Herrscherfamilien. Dazu gehören etwa auch die kleinen Vergnügungen, mit denen sich Kinder und Erwachsene aus gutem Hause fernab der Öffentlichkeit unterhielten. Einige Spiele von damals können Sie im Mattighofner Schlosshof sogar selber ausprobieren.

Prachtvolle Gärten für die Herrscher und ihr Volk

Imposante Gartenlandschaften gehörten für die Aristokratie dieser Tage zum guten Ton. Ganz im Sinne der Aufklärung entstanden prachtvolle Gärten, die erstmals für jeden zugänglich waren. In dieser Epoche fand der „Englische Stil“ große Bewunderung bei Auftraggebern und Gartenplanern: Grosszügige, möglichst naturnahe Grünanlagen sollten dem Betrachter größtmögliche Freude, Freiheit und Wohltat bereiten.

Das Los der Kinder

Im Schloss Mattighofen sollen aber auch die Schattenseiten und Entbehrungen im Alltagsleben dieser Zeit nicht unberücksichtigt bleiben. Das Thema „Kindersegen, Kindersterblichkeit“ zeigt, wie sehr Armut, Krankheit und marginale medizinische Versorgung breite Schichten der Bevölkerung existenziell bedrohte. Ein Blick in die Wochenbetten und Kinderzimmer legt Zeugnis davon ab, wie entbehrungsreich das Leben für große Teile der Bevölkerung war. Auch ein Blick in ein Klassenzimmer wird nicht fehlen.